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Reinigung und Pflege erotischer Toys aus Metall

Bitte reinigen Ihre Metall-Toys von Überresten, Schmutz, Ablagerungen organischer oder mineralischer Art. Beläge sollten mit einer handwarmen Spülmittel-Lösung entfernt werden und das Toy anschließend gründlich zunächst mit klarem Leitungswasser, anschließend mit etwas destilliertem/entmineralisiertem Wasser abgespült werden.

Hartnäckige Beläge/Verschmutzungen bitte nie mit Stahlwolle etc., sondern mittels einer weichen Bürste (ggf. Zahnbürste) entfernen.

Lesen Sie hier, wie Toys aus Edelstahl gepflegt werden!

Metall-Toys können im Ultraschallbad gereinigt werden. Verwenden Sie hierzu warmes Wasser, dem 1 (ein) Tropfen Geschirrspülmittel zugefügt wurde.

Toys aus Leichtmetall oder Aluminium dürfen nicht mit alkalischen Reinigungsmitteln in Kontakt kommen. Dazu gehören bspw. Soda, Ammoniak-haltige Haushaltsreinigungsmittel, Bleichmittel wie Hypochlorit ('Eau de Javel' etc.). Die Oberfläche würde sich ansonsten dunkel verfärben.

Zur Desinfektion können Sprühdesinfektionsmittel verwendet werden. Allerdings ist dabei die vom Hersteller angegebene Einwirkzeit zu beachten.

Trotz all dieser Maßnahmen ist eine Weitergabe des Toys an andere Personen nicht möglich, da nur eine Sterilisation eventuell vorhandene Keime (Bakterien, Pilze, Viren) vollständig und wirksam abtöten kann, während eine Desinfektion weniger effektiv ist und nur zu einer Reduzierung der Menge der vorhandenen Keime führen kann.

Die Sterilisation müsste gemäß einer Richtlinie des Robert-Koch-Instituts nachfolgend an ein validiertes *) Verfahren der maschinellen Reinigung/Desinfektion eines Gegenstandes (pH-Wert>10, Nachspülung) in Form einer Dampfsterilisation in einem sogenannten Autoklaven durchgeführt werden. Vorgeschrieben ist hierfür eine Temperatur von 134 °C und der heiße Dampf muss mindestens 18 Minuten auf das Sterilisiergut einwirken. Selbst nach diesem aufwendigen und kostspieligen Verfahren ist noch eine Restwahrscheinlichkeit vorhanden, dass der betreffende Gegenstand unsteril ist, allerdings liegt diese bei eins zu einer Million.

Mit den im Haushalt vorhandenen Mitteln kann eine solche Sterilisation nicht durchgeführt werden (mit einem haushaltsüblichen Dampfkochtopf sind allenfalls 110 °C zu erreichen).

*) Validierung ist der dokumentierte Nachweis, dass ein Verfahren (hier: die Sterilisation) ordnungsgemäß funktioniert. Dies ist mit sogenannten Bio-Indikatoren (Bacillus stearothermophilus) nachzuweisen.